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02.09.2017 23:22 Alter: 22 days
Kategorie: Vereinsnews EXTRA

Was für ein Jubiläum!?

Sensationscomeback und Weltrekord prägen 30. Austria Triathlon in Podersdorf.


Los ging es bei schwierigen, weil windigen Bedingungen im welligen Neusiedler See. Am Ende lachte die Sonne und die 30. Auflage des traditionsreichsten Triathlons des Landes hatte etliche sportliche Highlights und eine großartige Kulisse am Streckenrand zu bieten.

Organisator Daniel Döller und sein Team durften bei der Jubiläumsauflage sogar einen Weltrekord bejubeln. Für diesen zeichnete Paraathlet Thomas Frühwirth verantwortlich, der seine eigene, 2012 ebenfalls in Podersdorf aufgestellte, Bestleistung auf nunmehr 7 Stunden 48 Minuten und 36 Sekunden herunterschraubte. „Ich habe heute beim Schwimmen aufgrund der Wellen so viel Wasser geschluckt, das hat mir anscheinend gut getan“, grinste der neue und alte Weltrekordhalter zufrieden.

Der Höhepunkt aus burgenländischer Sicht war aber sicherlich das herausragende Comeback von Georg Swoboda. Der Podersdorf-Sieger der Jahre 2012-2014 war 2015 nach seinem vierten Staatsmeistertitel zurückgetreten, gab aber für die 30. Auflage des Austria Triathlon ein einmaliges Comeback. Schließlich hatte das Aushängeschild des X-Sport Power Team Burgenland dem im Vorjahr verstorbenen Podersdorf-Mastermind Kurt Mitschko schon vor Jahren versprochen, beim Jubiläumsrennen jedenfalls anzutreten.

„Das Schwimmen war heute sehr schwierig, aber trotzdem bin ich damit und mit meiner Leistung am Rad zufrieden. Beim Lauf ist mir dann etwas die Kraft ausgegangen“, so Swoboda nach seiner erfolgreichen Rückkehr aus der Sportpension, bei der er sich nur Neo-Staatsmeister Andreas Fuchs geschlagen geben musste. Die Gesamtwertung holte sich der Tscheche Tomas Renc. Die Niederösterreicherin Kamila Polak feierte bei den Damen einen Doppelsieg und gewann sowohl die Gesamtwertung als auch die Staatsmeisterschaft.

Für ein weiteres Ausrufezeichen aus heimischer Sicht sorgte Ivette Nagy im Sprint. Die Athletin des LTC Seewinkel setzte sich nach 1:08:04 Stunden zum bereits zweiten Mal nach 2015 die Siegeskrone auf. Nagy befand sich bereits nach dem Schwimmen in der Spitzengruppe, übernahm am Rad schließlich die alleinige Führung und baute diese auf der Laufstrecke uneinholbar aus.

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