Der Fußball ist für Daniela Lachhofer seit ihrer Kindheit ein fixer Bestandteil ihres Lebens. „Ich habe mit fünf Jahren angefangen zu spielen und war bis in die 2. Bundesliga aktiv“, erzählt sie. Selbst nach der Geburt ihres Kindes stand sie nur zehn Tage später wieder am Platz – ein klares Zeichen dafür, wie tief ihre Leidenschaft für den Sport verankert ist.
Verantwortung für den Nachwuchs
Beim SC Eisenstadt trägt Lachhofer eine zentrale Rolle in der Nachwuchsarbeit. Als ausgebildete Trainerin der U13 nimmt sie auch hier eine wichtige Rolle ein. Neben dem Trainingsbetrieb und der Nachwuchsleitung beschäftigt sie sich intensiv mit der Weiterentwicklung der Nachwuchsstruktur und bringt gemeinsam mit ihrem Team neue Ideen ein.
„Wege ebnen“ als Leitgedanke
Ein zentrales Projekt ist dabei der gemeinsam entwickelte Leitfaden für den Nachwuchs – unter dem Motto #wegeebnen. Dahinter steckt weit mehr als sportliche Ausbildung: „Es geht nicht nur darum, bessere Fußballer:innen zu entwickeln, sondern auch Persönlichkeiten zu formen“, betont Lachhofer.
Für jede Altersstufe wurde ein eigenes Konzept erarbeitet – von den Jüngsten bis hin zur Kampfmannschaft. Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen klare Perspektiven zu geben und sie langfristig an den Verein zu binden. „Wir wollen ihnen Wege aufzeigen – im Sport, aber auch darüber hinaus.“ Der SC Eisenstadt setzt bewusst darauf, junge Menschen auch für das Ehrenamt zu begeistern und ihnen ein Gefühl von Zugehörigkeit zu vermitteln. „Wir wollen die Verbundenheit stärken und zeigen, dass der Verein mehr ist als nur Training und Spiel“, erklärt Lachhofer. Die Kinder sollen nicht nur sportlich profitieren, sondern auch fürs Leben lernen.
Bestätigung für den eingeschlagenen Weg
Die Nominierung für „35 unter 35“ kam für Lachhofer überraschend. „Ich war etwas perplex – ich bin eigentlich kein Bühnenmensch“, gibt sie offen zu. Umso mehr hat sie sich über die Anerkennung gefreut: „Dass ich direkt vom Obmann ausgewählt wurde und so wertschätzende Worte gefallen sind, hat mich in meiner Arbeit bestätigt.“ Gerade nach vielen Jahren im Fußball sei diese Rückmeldung wichtig: „Man fragt sich immer wieder, ob man Dinge noch besser machen kann. Aber das hat mir gezeigt, dass ich am richtigen Weg bin – und genau so weitermachen soll.“








