Vergangene Woche war Innsbruck erneut Schauplatz der Sport Austria Finals, Österreichs größtes Multisport-Großereignis mit 37 Sportarten. Das Burgenland holte an den vier Wettkampftagen insgesamt 19 Stockerlplätze und davon elf Goldmedaillen.
Staatsmeisterschafts-Coup wiederholt
Tamara Lehner hat ihren Titel aus dem Vorjahr wiederholt – und ist als erst 16-Jährige nun schon zweifache Staatsmeisterin im Karate Kata-Bewerb der allgemeinen Klasse. Im Finale setzte sie sich gegen die Kärntnerin Sarah Flaschberger mit 25,4 zu 24,4 klar durch.
Viktoria Hader erfolgreichste Sportlerin
Zur erfolgreichsten Sportlerin der diesjährigen Sport Austria Finals ist Viktoria Hader aufgestiegen: die Athletin vom Kickbox Club Rohrbach holte insgesamt vier Goldmedaillen und wurde zudem vom Verband als erfolgreichste Tatami-Sportlerin 2025 ausgezeichnet. „Was für ein Wochenende. Zur Staatsmeisterschaft fahr ich immer mit gemischten Gefühlen. Hier musst du abliefern und deine Leistung bringen. Ich war wirklich nervös vor meinen Bewerben. Auf der Matte konnte ich dann voll abliefern und dominierte alle meine Kämpfe. Danke an unseren Trainer, der uns immer zu Höchstleistungen bringt, wie man am Medaillenspiegel sieht. Ich bin sehr glücklich und dankbar über meine vier neuen Titel, einfach ein Traum“, so Hader. Insgesamt holte die KBC Schmiede sieben Goldmedaillen und gewann Silber in der Vereinswertung.
Blitzschnell zum Titel
Schnellschach ist schnell, aber Blitzschach ist blitzschnell. Am Samstag fielen die letzten Schach-Entscheidungen in der Highspeed-Variante, bei der eine Partie nur rund zehn Minuten dauert. Die 63 Teilnehmenden hatten jeweils elf Partien zu absolvieren und dabei die Uhr stets im Blick. Während sich Dominik Horvath (8,5 Punkte) beim Schnellschach noch Valentin Dragnev (8,5 Punkte) geschlagen geben musste, tauschten die beiden Großmeister zum Abschluss die Rollen und sorgten für ein Herzschlagfinale.
Dominik Horvath: „Nach Platz zwei im Schnellschach wollte ich zum Abschluss noch einmal voll angreifen. Das ist mir gelungen. Ich freue mich, dass ich aus Innsbruck einen Titel mitnehmen kann. Das Niveau war sehr hoch – daher bin ich sehr glücklich, dass ich den Bewerb für mich entscheiden konnte.“
Die Crazy Geese haben bei den Österreichischen Meisterschaften im Slowpitch Softball nur knapp das Podium verpasst und wurden Vierte.








