„Ich habe noch nicht realisiert, was das wirklich bedeutet. Paralympics – das sind die Besten der Besten – und da darf ich hin. Das ist der absolute Wahnsinn“, sagte Michael Meier kurz nach geschaffter Qualifikation für Paris. Von 2. bis 7. März versammelten sich die Top-Athleten aus aller Welt in Dubai zum 8. Fazza Para Archery World Ranking Tournament. Mittendrin eben Michael Meier vom BSV Stöttera, der ein sensationelles Turnier ablieferte, das Finale gewann und sich damit für die Paralympics qualifizierte.
Bereits im vergangenen Sommer ließen Michael Meier und Kollege Martin Wegerer bei den Europameisterschaften in Rotterdam im Teambewerb ihre internationale Klasse aufblitzen. Das Duo schlug am Weg ins Finale unter anderem die topgesetzten Italiener und verpasste nur hauchdünn die Bronzemedaille.
Erst 2022 mit dem Bogensport begonnen
Die Qualifikation Meiers für die Paralympics ist besonders bemerkenswert, da er erst seit wenigen Jahren diesen Sport ausübt. Nach einem Unfall im Jahr 2021, der zu einer Querschnittslähmung führte, begann er im Mai 2022 nach seiner Rehabilitation im AUVA-Rehabilitationszentrum „Weißer Hof“ mit dem Bogensport. Zwei Jahre später tritt er bei den Paralympics an. „Üblicherweise dauert es fünf bis sieben Jahre, bis ein Talent bei optimaler Betreuung und voller Intensität an die internationale Spitze gelang. Michael hat enormes Potenzial, das er in den nächsten Jahren noch weiter entwickeln kann und wird“, freut sich Herwig Haunschmid, Präsident des Österreichischen Bogensportverbandes.








