Dreimal in Folge WM-Finale: Erneut Silber für Lisa Fuhrmann

Drei Weltmeisterschaften, drei Finaleinzüge, dreimal Silber: Lisa Fuhrmann gehört weiterhin zur absoluten Weltspitze im Jiu-Jitsu. Die 24-jährige Athletin des Jiu Jitsu Club „Vila Vita Pannonia“ Wallern kämpfte sich bei der Weltmeisterschaft in Abu Dhabi erneut bis ins Goldfinale. Dort fehlte der amtierenden Europameisterin wie schon im Vorjahr denkbar knapp ein einziger Punkt zum ganz großen Triumph.

In der Klasse Fighting bis 57 Kilogramm traf Fuhrmann im Kampf um Gold auf die Weltranglistendritte Jeaninne Villiger aus der Schweiz. Dabei erwischte die Polizeisportlerin nicht den erhofften Start und geriet zwischenzeitlich mit sieben Punkten in Rückstand. Doch Fuhrmann bewies einmal mehr große Moral, kämpfte sich eindrucksvoll zurück und machte das Finale noch einmal richtig spannend. Am Ende fehlte nur ein Punkt: Mit 10:11 musste sich die 24-Jährige geschlagen geben. Nur ein einziger Punkt trennte sie von ihrem ersten WM-Titel in der Allgemeinen Klasse.

Wieder hauchdünn

Damit erlebte Fuhrmann ein bitteres Déjà-vu. Bereits 2025 hatte sie das WM-Finale gegen die Deutsche Franziska Freudenberger mit 11:12 verloren. Auch damals fehlte lediglich ein Punkt zu Gold.

„Meine dritte Silbermedaille bei einer Weltmeisterschaft – und wieder habe ich das Finale mit nur einem Punkt Unterschied verloren. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich zufrieden bin. Ich habe so viel trainiert, hatte im Vorfeld ein richtig gutes Gefühl, konnte das im Finale aber leider nicht so zeigen, wie ich wollte“, zeigt sich Fuhrmann nach dem neuerlichen hauchdünnen Ausgang enttäuscht.

Vierte WM-Medaille in Folge

Auch wenn der ersehnte erste WM-Titel in der Allgemeinen Klasse weiter warten muss, setzt Fuhrmann mit Silber ihre außergewöhnliche Serie auf internationaler Bühne fort. Seit 2023 stand sie bei jeder Weltmeisterschaft auf dem Podest: Auf Bronze 2023 folgten drei Silbermedaillen in Serie.

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