Die Segel sind Richtung Olympische Spiele in Los Angeles gesetzt: Seit Anfang Juli Woche trainiert ein Teil des österreichischen Segel-Nationalteams im Olympiarevier für 2028 – darunter auch die ASVÖ Burgenland-Paarung Laura Farese und Matthäus Zöchling. Der rund einmonatige Aufenthalt an der US-Westküste dient dem ersten Kennenlernen der beiden olympischen Wettkampforte sowie dem Sammeln von Wetter- und Strömungsdaten. „Wir sind sehr privilegiert, als Österreicher*innen schon jetzt hier sein zu dürfen. Im Segelsport ist es essenziell, Wetter- und Windinformationen zu sammeln. Außerdem haben wir hier die Möglichkeit, mit dem britischen Top-Team John Gimson und Anna Burnet zu trainieren – das ist eine echte Win-Win-Situation“, weiß Steuerfrau Laura Farese.
Silber bei Test-Regatta
Bei der viertägigen Long Beach Olympic Classes-Regatta – dem ersten Testlauf im Olympiarevier von Los Angeles 2028 – haben die beiden Athleten vom Union Yacht Club Neusiedlersee kräftig aufgezeigt und sich mit der Silbermedaille belohnt. Am Ende fehlte dem Duo zehn Punkte auf die siegreichen Briten Gimson/Burnet. „Das Finale heute war eher durchwachsen, wir konnten weder auf der Kreuz noch auf der Vorwind guten Speed aufbauen. Aber insgesamt war es ein sehr guter, hochwertiger Vergleich hier vor Los Angeles: gutes Races, gute Bedingungen. An manchen Tagen haben wir gezeigt, dass wir ganz vorne mitfahren können – und auch die britischen Europameister schlagen können. Das ist ein sehr gutes Gefühl, so soll es weitergehen“, berichtet Vorschoter Matthäus Zöchling.
Das rot-weiß-rote Segelnationalteam bleibt noch bis Anfang August an der US-Westküste, um einen weiteren Trainingsblock in Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2028 zu absolvieren.








