Die Geschichte der „Grande Familia“ reicht bis ins Jahr 2013 zurück. Bei einem internationalen Junioren- und Damenturnier in Luxemburg entstand unter den teilnehmenden Vereinen die Idee, sich künftig zumindest einmal pro Jahr zu treffen. Aus der Idee entwickelte sich eine Tradition: Sechs Vereine aus sechs Ländern sind seither Teil der „Grande Familia“, die Jahr für Jahr in einem anderen Partnerland Station macht.
Mit dabei sind der Erste Pétanque Verein Neusiedl am See sowie die Partnervereine aus Villingen-Schwenningen (Deutschland), Saluzzo (Italien), Kayl (Luxemburg), Bath (England) und Martigny (Schweiz). Die Premiere fand im deutschen Schwarzwald statt, mittlerweile durfte der Neusiedler Verein bereits zum dritten Mal die Gastgeberrolle übernehmen.
Mehr als ein Turnier
Der sportliche Wettkampf gehört selbstverständlich dazu. Die „Grande Familia“ versteht sich allerdings bewusst nicht als klassisches internationales Turnier, bei dem ausschließlich Siege und Platzierungen zählen. Gemeinschaft, Freundschaft und der Austausch zwischen den Vereinen stehen im Vordergrund.
„Natürlich wird gespielt und jeder möchte seine Partien gewinnen. Aber bei der Grande Familia geht es um viel mehr. Wir kennen uns mittlerweile seit vielen Jahren, treffen uns immer wieder und tauschen uns aus. Es ist eine sehr entspannte Atmosphäre und genau das macht diese Veranstaltung aus“, erklärt Gerald Schimak vom Ersten Pétanque Verein Neusiedl am See.
Rund 75 Spieler:innen sowie zahlreiche Begleitpersonen kamen diesmal nach Neusiedl am See. Das dreitägige Programm startete mit einem gemeinsamen Welcome-Abend im Hotel Wende, nur wenige hundert Meter vom Pétanque-Platz entfernt. Samstagabend ging es natürlich zum Heurigen. Auch Neusiedls Bürgermeisterin Elisabeth Böhm stattete der internationalen Pétanque-Gemeinschaft einen Besuch ab.








