Der World Cup in Jesolo zählte mit 2.333 Athlet:innen aus 39 Nationen und insgesamt 3.868 Nennungen zu den größten und stärksten Turnieren im internationalen Kickboxsport. Umso höher ist die Leistung von Viktoria Hader einzuschätzen, die sich in der Klasse +70 kg bis ins Semifinale kämpfte und dort nur hauchdünn am Finaleinzug scheiterte.
Medaille in einem „WM-ähnlichen“ Teilnehmerfeld
Nach Siegen gegen starke Gegnerinnen aus Italien und Großbritannien entwickelte sich das Halbfinale gegen eine Mexikanerin zu einem echten Krimi. Erst in den Schlusssekunden musste sich Hader geschlagen geben. „Der Start in die neue Wettkampfsaison lief besser als erwartet. Die Klassen waren extrem stark besetzt. Der Kampf um den Finaleinzug war bis zur letzten Sekunde offen – ich bin mehr als zufrieden mit Platz drei“, resümiert Hader.
Starke Leistungen des gesamten Teams
Neben Hader präsentierte sich auch das restliche Team des ASVÖ Kickbox Club Rohrbach in guter Form: Anna Schmidl kämpfte sich bis knapp vor die Medaillenränge und belegte Rang fünf. Felix Schmidl überzeugte mit zwei Siegen und landete ebenfalls auf Platz fünf. Matyas Salga zeigte ein intensives Wettkampfprogramm in mehreren Disziplinen und Emily Roth erreichte in stark besetzten Klassen Top-10-Platzierungen. Toni Harrer sammelte bei seinem ersten Weltcup wertvolle internationale Erfahrung.
„Mit uns ist zu rechnen“
Trainer Michael Gerdenitsch zeigt sich mit dem Auftritt seines Teams zufrieden: „In diesem Spitzenfeld eine Medaille zu erkämpfen ist absolute Spitzenklasse. Auch jene, die knapp daran vorbeigeschrammt sind, haben hervorragende Leistungen gezeigt.“ Für den ASVÖ Kickbox Club Rohrbach war der World Cup damit nicht nur ein erfolgreicher Saisonauftakt, sondern auch eine wichtige Standortbestimmung mit Blick auf die kommenden internationalen Höhepunkte.








