2023 gründete Billard-Meister Claus Maurer den Neusiedler Billard-Sportclub. Warum, fasste er jüngst in einem ORF Burgenland-Interview zusammen: „Wir sind alle schon um die 50. Und die Jugend ist leider Gottes zu wenig, dass wir international präsent sein können. Deswegen habe ich mir gedacht, hier in Neusiedl haben wir die Chance, wir sind eine Schulstadt, hier kann man möglicherweise Talente finden.“ Sein Verein habe das Ziel, „einen Eigenbauspieler von Neusiedl aus an die Weltspitze zu bringen“.
2:6-Niederlage gegen amtierenden Meister
Am Dienstag duellierten einander die Neusiedler mit Titelverteidiger und Tabellenführer 1. Pottendorfer Billardsportklub rund um „Starspieler“ Martin Horn, der in der Dreiband-Weltrangliste auf Platz neun rangiert. Am Ende unterlagen Wolfgang Zenkner, Gerhard Kostistansky & Co mit 2:6 und mussten damit wohl ihre Ambitionen auf den Titelgewinn begraben. Auf die Niederösterreicher fehlen nun bereits drei Matchpunkte.
„Wir haben gewusst, dass das heute eine enge Kiste wird, und wir haben uns gut vorbereitet. Im ersten Durchgang sind wir ganz nach der Papierform mit einem Unentschieden gestartet und mussten dann zumindest eine der Top-Partien gewinnen, um den Abstand zu Pottendorf zumindest gleich zu halten. Das ist uns nicht gelungen“, fasst Claus Maurer zusammen.
Europacup ist das „Mindestziel“
Der vertanen Chance auf den Meistertitel weint Maurer kaum eine Träne nach – er passte die Zielsetzung an: „Jetzt greift unser zweites Ziel, das Mindestziel, dass wir uns für den Europacup qualifizieren, also am Ende den zweiten Platz erreichen. Ich denke, dass das möglich sein wird.“
In der nächsten Runde kommt es in Neusiedl zum Burgenland-Derby mit dem Eisenstädter Billardclub, Meister vor drei Jahren.
Über die Dreiband-Bundesliga
Die Dreiband-Bundesliga umfasst in der Sportsaison 2024/25 insgesamt acht Mannschaften. Gespielt wird im klassischen Meisterschaftsmodus mit Hin- und Rückrunde, das heißt, jede Mannschaft hat am Ende 14 Begegnungen (sieben Heimspiele und sieben Auswärtsspiele) absolviert.
Für jede Begegnung werden pro Mannschaft vier Spieler aus einem maximal zwölf Spieler umfassenden Kader zum Einsatz gebracht. Die Reihung der Spieler im Kader erfolgt basierend auf ihrem in der vergangenen Saison erzielten Punktedurchschnitt. Alle vier Spiele im Rahmen einer Begegnung werden auf 40 Punkte bei maximal 50 Aufnahmen ausgetragen. Eine Shot Clock kommt nicht verpflichtend zum Einsatz.








