Mit dem Burgenländischen Integrationspreis sollen Personen, Initiativen, Institutionen, Vereine oder pädagogische Einrichtungen für besonderes Engagement in integrativen, interkulturellen, sozialen, kulturellen oder künstlerischen Projekten gewürdigt werden. Die Verleihung fand im Beisein von Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf im feierlichen Rahmen im Landtagssitzungssaal statt. Der Burgenländische Integrationspreis wurde zum vierten Mal vergeben.
Im Zeichen des Sports
2024/25 stand der Burgenländische Integrationspreis im Zeichen des Sports. „Sport überwindet kulturelle, sprachliche und soziale Barrieren. Auf dem Spielfeld, auf der Matte oder im Schwimmbecken zählt nicht, woher man kommt, sondern wie man sich in das Team, in die Mannschaft oder in den Verein einbringt. Gerade der Sport verbindet und schweißt zusammen, egal, ob aktiv oder passiv, und ist eine universelle Sprache, die keinen Dolmetscher braucht“, unterstrich Winkler. „Die ausgezeichneten Projekte zeigen: Integration ist kein abstrakter Begriff, sondern ein tägliches Tun. Sie bauen Brücken, wo andere vielleicht Mauern sehen. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern!“
Judoklub Oberwart für integratives Judotraining geehrt
Für den 1964 gegründeten Judoklub Oberwart ist Kinder- und Jugendarbeit besonders wichtig, und er bietet deshalb laufend integratives Judotraining an und arbeitet dabei gezielt mit Kindern anderer Herkunft.
Viele Kinder haben einen Fluchthintergrund und stammen aus der Ukraine und Russland. Den Kindern wird nicht nur das Training ermöglicht, sondern in den gemeinsamen Stunden in einem Sportverein wird auch das Ankommen in Österreich erleichtert. Kinder mit diagnostiziertem Integrationsbedarf werden in die Trainings miteinbezogen und gefördert. Aktuell trainiert ein Kind mit Trisomie 21 im Verein.
Anerkennung fanden auch herausragende Projekte des Frauenhaus Burgenland und der Sportunion Burgenland.








