Keine Top-Platzierung bei Olympia für Frank und Abicht

Tanja Frank und Lorena Abicht haben bei den Olympischen Spielen 2024 keine Top-Platzierung erreicht. Die für den Union Yacht Club Neusiedlersee startenden Athletinnen verpassten in ihren Klassen – Frank als Vorschoterin von Lukas Haberl im Nacra 17 und Abicht im iQFoil – das Medal-Race klar.

Am Schlusstag zweimal Top-Ten, dennoch Medal-Race verpasst

Lukas Haberl und Tanja Frank haben in der Nacra 17-Klasse zunächst kaum ihren Rhythmus gefunden. Ihre bevorzugten Bedingungen – Wind in der Stärke von sieben bis neun Knoten – traten erst gegen Ende der Regatta ein. Dann klassierte sich die Burgenländerin mit ihrem Salzburger Steuermann einmal gar auf dem dritten Rang. Insgesamt beendete sie ihre dritten Olympischen Spiele, nach Bronze 2016 und Platz 17 2021, an 15. Position. 

Tanja Frank:„Wir haben das Medal-Race verpasst, das ist bitter. Wir wollten dieses Ziel unbedingt erreichen. Wir brauchen jetzt etwas Abstand zu dem Ganzen, Zeit darüber nachzudenken. Im September folgt ein großes Meeting, in dem wir alles besprechen. Ich bin jetzt drei Olympia-Kampagnen voll durchgefahren, habe mir nie eine Pause genommen, weil ich immer Klasse gewechselt habe und wusste, dass ich auf Vollgas bleiben muss. Ich brauche jetzt mal ein paar Monate zum Durchschnaufen und werde darüber nachdenken, wie es weitergeht."

Windsurferin Lorena Abicht beendet Olympia-Regatta auf Rang 23

Lorena Abicht, Österreichs erste Windsurferin bei Olympia, hat ihre Regatta vor Marseille am 23. Platz beendet. Die erst seit zweieinhalb Jahren in der iQFoil-Klasse an den Start gehende Athletin vom Union Yacht Club Neusiedlersee zeigte am letzten Tag der Opening-Series noch mit einem elften Rang auf. Schlussendlich beendet sie die Olympischen Spiele 2024 an 23. Position.

„Ich wollte unbedingt mit einem starken Ergebnis abschließen und das habe ich mit einem elften Rang auch geschafft. Das bin ich taktisch und strategisch sehr gut gefahren. Die beiden Rennen danach waren der Wahnsinn, die Bedingungen fraglich. Es war schwierig, da mental dranzubleiben“, beschreibt Lorena Abicht den letzten Wettkampftag.

„Ich habe mein allerbestes gegeben“

In der Gesamtwertung konnte Abicht ihren letzten Platz verlassen und beendet den Vergleich nun an 23. Position. „Ich habe mir von Anfang an keine hohen Erwartungen gesetzt. Ich habe erst vor zweieinhalb Jahren mit dem Windsurfen begonnen – bei ganz vielen Momenten sieht man, dass die Mädls auf einem ganz anderen Level sind. Mehr war nicht drinnen. Ich habe wirklich nichts liegen gelassen, mein allerbestes gegeben bis zum letzten Pumper durch das Ziel. Das hat sich immer ausgezahlt, ich bin stolz auch mich“, so die Athletin vom Union Yacht Club Neusiedlersee, die nach einer Regenerationspause die Europameisterschaft im Herbst vor Sardinien anvisiert.

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