Bitteres EM-Aus trotz Topform
Gemeinsam mit Teamkollege Emil Zadina und Coach Balázs Lakner reiste Lehner Anfang Februar als Favoritin zur Jugend-Europameisterschaft nach Zypern. Die Vorbereitung verlief optimal – mit einem Trainingslager in Spanien und intensiven Einheiten im heimischen Dojo. Ihr großes Ziel war das EM-Finale, doch der Traum platzte in Runde drei nach einer knappen Niederlage gegen die Griechin Eleni Zervou.
„Die Niederlage war für uns alle nicht nachvollziehbar. Zu Beginn des Jahres hatte es große Regeländerungen gegeben. Es war schwer einzuschätzen, worauf die Schiedsrichter in der Bewertung den Fokus legen würden. Das Ausscheiden in der dritten Runde war bitter, da Tamara in Topform ist“, reflektierte Trainer Balázs Lakner. Für Emil Zadina war bei seiner ersten EKF-EM in Runde zwei Endstation.
Starke Antwort beim Jugendweltcup
Ohne lange Pause ging es direkt weiter in die Vereinigten Arabischen Emirate zum Jugendweltcup. Dort stießen mit Elena Treun, Sophie Strodl und Cornelius Kargl weitere Vereinskolleg:innen dazu.
Tamara Lehner zeigte eindrucksvoll, warum sie seit Jahren zu den weltbesten Nachwuchs-Karatesportlerinnen zählt. Mit souveränen Siegen über Gegnerinnen aus Ägypten, Iran und Deutschland kämpfte sie sich bis ins Halbfinale vor. Dort dominierte sie die US-Amerikanerin Kamila Guaitarilla klar mit 5:0. Erst im Finale musste sie sich der Indonesierin Zaskia Putri geschlagen geben.
„Ich freue mich wahnsinnig über die Silbermedaille“, strahlte Tamara Lehner nach dem Finale.
Starke Platzierungen im U14-Bewerb
Auch im U14-Bewerb setzten die Vereinskolleginnen ein Ausrufezeichen: Sophie Strodl belegte Rang fünf, Elena Treun erreichte Platz sieben.
Für die Burschen verlief der Bewerb diesmal nicht nach Wunsch: Cornelius Kargl und Emil Zadina schieden in der Vorrunde aus.








