Schlussangriff reicht bei WM knapp nicht für Finaltag

Mit einem starken Schlusstag haben Laura Farese und Matthäus Zöchling bei der Weltmeisterschaft in der olympischen Nacra 17-Klasse noch einmal ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Das Duo vom Union Yacht Club Neusiedlersee kämpfte sich mit den zurück, verpasste den Einzug in die Medal-Races der besten zehn Teams aber knapp.

Nach schwierigen Tagen zu Beginn der Titelkämpfe zeigten Laura Farese und Matthäus Zöchling am Samstag ihr großes Potenzial. Der Rückstand auf die Top-10 schrumpfte durch einen beherzten Schlussangriff von ursprünglich 34 Punkten auf nur noch zehn Zähler. Damit blieb dem österreichischen Duo der Finaltag zwar verwehrt, die Leistung zum Abschluss macht aber Mut für die kommenden Großereignisse.

„Heute war unser bester Tag. Es war aber auch deutlich weniger Wind und stabilere Bedingungen. Wir sind sehr gut in den Rhythmus gekommen und das Boot hat sich sehr gut angefühlt. Wir sind dann noch knapp an die Medal-Race-Qualifikation herangekommen. Es ist natürlich schade, dass wir es verpasst haben. Heute können wir uns nichts vorwerfen, wir müssen die Tage davor berücksichtigen. Vor allem der Speed bei sehr viel Wind hat gefehlt und auch bei den drehenden Bedingungen müssen wir uns noch verbessern“, erklärt Steuerfrau Laura Farese.

Rang neun aus dem Vorjahr bleibt damit die bislang beste gemeinsame WM-Platzierung des Teams. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht: Bereits Ende Mai übersiedeln Farese/Zöchling ins deutsche Eckernförde, wo ab 7. Juli die Nacra 17-Europameisterschaft ausgetragen wird. Als wichtige Vorbereitung wartet davor noch die traditionsreiche Kieler Woche von 20. bis 24. Juni.

Fotocredit: Sailing Energy

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