Sechs Medaillen beim Hungarian Open

Die Athlet:innen des Frieways-Karateklubs Mattersburg haben sich beim Hungarian Open in Topform präsentiert. Gleich sechsmal jubelte das Team über Podestplätze. Für die EM-Qualifikation waren die Ergebnisse besonders wertvoll – und mit dem ersten burgenländischen Burschen-Kata-Team feierte ein historisches Projekt seine Premiere.

Zadina rückt EM-Traum näher

Für Emil Zadina ging es in Budapest um entscheidende Punkte – denn der Wechsel in die U16 eröffnet ihm erstmals die Chance auf einen EM-Start im Februar. Zadina zeigte dafür auch großen Kampfgeist, siegte viermal in der Vorrunde und erreichte das Finale. Dort musste er sich knapp geschlagen geben, baute aber im EM-Ranking seinen Vorsprung auf 144 Punkte aus. „Das war das wichtigste Turnier in meinem Leben. Ich war noch nie so aufgeregt“, sagt der junge Athlet.

Lehner bleibt unantastbar

Tamara Lehner bestätigte eindrucksvoll ihre Weltklasse. Wie beim Vienna Open dominierte sie den Kata-Bewerb U18. Sie holte Gold und festigte ihre Führung im EM-Ranking – mit 210 Punkten Vorsprung. „Sie kam, sah und siegte“ traf den Auftritt der Weltranglistenführenden perfekt.

Treun und Strodl liefern hochklassiges Duell

Elena Treun überzeugte mit starken Auftritten an beiden Wettkampftagen. In der U16 holte sie Bronze, in ihrer Stammklasse U14 erreichte sie das Finale – erneut gegen Freundin und Vereinskollegin Sophie Strodl. Dieses Mal setzte sich Treun durch. „Die beiden Mädels sind eine Klasse für sich. Immerhin haben sie 30 Konkurrentinnen hinter sich gelassen“, so Obfrau Eva Pauschenwein.

Erfolgreiche Team-Bewerbe

Im Kata-Teambewerb erkämpften Lehner, Strodl und Treun zusätzlich Bronze. Ein sporthistorisches Highlight setzte das erste Kata-Burschen-Team des Burgenlandes: Emil Zadina, Kargl und Varga belegten bei ihrer Premiere den 5. Platz.

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