Nach einer herausfordernden WM-Woche hat der Finaltag den ersehnten Höhepunkt gebracht: Eberhardt lag nach dem ersten Durchgang noch zeitgleich in Führung, sicherte sich am Ende mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Lokalmatadorin Eliska Rejchrtova die Silbermedaille. Auf die Weltmeisterin Lara Teynor fehlten lediglich 0,43 Sekunden. „Mir ist ein Riesenstein vom Herzen gefallen, als ich im Ziel vor Rejchrtova lag“, schilderte Eberhardt ihren emotionalen Moment nach der Zieldurchfahrt.
Schwierige Tage, starker Abschluss
Die Südburgenländerin hatte sich die WM anders vorgestellt: Plätze zwischen Rang sechs und vierzehn in den vorangegangenen Bewerben sorgten zunächst für Frust. „Die ersten Tage waren echt hart für mich, weil der Zeitabstand wirklich groß war und mir keiner meiner Trainer wirklich weiterhelfen konnte, warum ich langsam bin“, blickt Eberhardt zurück. Eine befreite Fahrt im Slalom der Super-Kombi löste dann den Knoten – und bereitete den Boden für den Medaillen-Coup im Slalom.








