Bei frischen 10 Grad Außentemperatur fiel am Wochenende in Poreč (Kroatien) der Startschuss zum IRONMAN 70.3 – und Martin Mitteregger zeigte einmal mehr, dass er zu den konstantesten burgenländischen Triathleten zählt. Von Beginn an präsentierte sich der Athlet in Topform: Nach einem starken Schwimmen kam er als Dritter aus dem Wasser, wechselte als Zweiter aufs Rad und übernahm kurz darauf sogar die Führung.
Siebenter von 1.300
Die 90 Kilometer lange Radstrecke absolvierte Mitteregger einsam an der Spitze des Feldes, ehe er beim abschließenden Halbmarathon die intensive Führungsarbeit zu spüren bekam. Mit großer Entschlossenheit kämpfte er sich durch die letzten Kilometer und erreichte als Gesamt-Siebenter von rund 1.300 Finishern das Ziel. Neben dem starken Gesamtergebnis sicherte sich der Burgenländer damit auch den Titel des schnellsten Österreichers und Rang drei in der Altersklasse 25–29.
„Ich wollte die Saison mit einem guten Gefühl beenden und noch einmal alles geben – das ist mir mit dem 7. Platz gelungen. Auch wenn ich mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden bin, war es ein versöhnlicher Abschluss nach einer intensiven und nicht immer einfachen Saison“, so Mitteregger nach dem Rennen. „Nach meinem Unfall beim Radtraining im Mai hat es einige Zeit gedauert, bis ich wieder richtig fit war. Dank meiner Familie, Freunden und meinem Trainer konnte ich diesen Rückschlag gut verarbeiten. Jetzt blicke ich optimistisch auf die nächste Saison – wohl wissend, dass über den Winter noch viel Arbeit auf mich wartet.“
Fotocredit: Clara Dinter








