Wettfahrtsieg und Top-10: Starker Saisonstart für Farese/Zöchling

Laura Farese und Matthäus Zöchling gehören auch in der neuen Saison zur absoluten Weltspitze in der olympischen Nacra 17-Klasse: Das Duo vom Union Yacht Club Neusiedlersee erzielte beim Saisonauftakt vor Palma de Mallorca einen Wettfahrtsieg und klassierte sich mit starken weiteren Ergebnissen sogleich in den Top-10.

Das burgenländische Nacra 17-Duo präsentierte sich bei der Trofeo Princesa Sofia in sehr starker (Früh)form. Schon in der Qualifikation holten die EM-Sechsten aus dem Vorjahr nicht weniger als drei Top-5-Platzierungen – in der anschließend aus sechs Wettfahrten bestehenden Goldflotte gelangen auch ein Wettfahrtsieg und ein zweiter Platz. Damit ging es für Farese/Zöchling als siebent bestes Boot in die erstmals aus zwei Rennen bestehende Entscheidung. 

Mutiger Finaltag wird nicht belohnt

Das Duo vom Union Yacht Club Neusiedlersee musste im Kampf um die Medaillen – 18 Punkte betrug der Rückstand – „all in“ gehen. „Das Risiko hat sich nicht bezahlt gemacht. In der ersten Wettfahrt sind wir gut gestartet, dann haben wir als eines der ersten Boote auch gefoilt – aber nach der ersten Wende hat etwa ein halber Knoten gefehlt, sodass wir nicht wieder anfoilen konnten. Das war leider etwas Pech. Im zweiten Race haben wir die falsche Seite erwischt“, erklärt Vorschoter Matthäus Zöchling. Mit den Rängen acht und neun im Finale fiel das Duo in der Gesamtwertung noch auf Platz zehn zurück.

Starke Basis für die nächsten Schritte

Trotz des verpassten Angriffs auf die Medaillen überwiegt das Positive: Farese/Zöchling präsentierten sich über die gesamte Regatta hinweg konstant auf Top-Niveau und konnten mit einem Wettfahrtsieg sowie mehreren starken Einzelergebnissen aufzeigen. „Wir haben gezeigt, dass wir in allen Bedingungen mit den Top-Booten mitfahren können und auch sehr schnell sind. Wir sind absolut dabei. Insgesamt waren es ein paar kleine Fehler zu viel, aber im Großen und Ganzen sind wir mit der Performance unserer ersten Regatta in diesem Jahr zufrieden“, so Zöchling.

Bereits in zwei Wochen wartet mit der nächsten Sailing Grand Slam-Regatta in Hyères eine weitere Standortbestimmung – mit dem klaren Ziel, noch näher an die Spitzenplätze heranzurücken.

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